“Kino.to”: Staatsanwaltschaft findet Nutzerdaten – Strafverfahren ?!

Die Staatsanwaltschaft hat Tausende Daten von Kunden der im Juni 2011 geschlossenen Seite “Kino.to” ermittelt. Weil davon auszugehen sei, dass die Nutzer wussten, dass sie Kriminelle unterstützen, droht ihnen jetzt die gerichtliche Verfolgung.

Bei den ermittelten Nutzern handelt es sich um Premium-Kunden, die mittels PayPal Geld für einen werbefreien Zugang zu den illegalen Streams gezahlt hatten. Auch für Nutzer ist das Streamen aus dem Internet illegal.

Die GVU möchte auch gegen die Betreiber der Seite gerichtlich vorgehen. Es gibt umfangreiche Hinweise und Erkenntnisse auch über die am Rande beteiligten Personen.

Nutzern droht Strafe von zehn Euro je angesehenem Film (Update)
Obwohl die einst so beliebte Streamingseite “kino.to”, auf der man sich unter anderem die neuesten Kinofilme anschauen konnte – bereits vor Monaten schließen musste, könnte den Premiumusern von “kino.to” nun nachträglich Strafe und Strafverfolgung drohen.

Die Staatsanwaltschaft Dresden prüft anhand der PayPal-Daten der zahlenden Nutzer, ob sie sich durch Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung oder gar reiner Urheberrechtsverletzung strafbar gemacht haben.

Sollte es zur Strafverfolgung kommen, droht je zwischengespeicherten Film um die zehn Euro Strafe für diese Nutzer.

Quelle: focus.de

 

 

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